Johanna Ganz (-Kühnis) ist im aargauischen Windisch aufgewachsen.


An der Musikhochschule Luzern schloss sie zunächst ihr Klavierstudium mit dem Lehrdiplom ab. Parallel dazu nahm sie das Gesangsstudium bei Prof. Barbara Locher auf und erlangte 2006 das Lehrdiplom mit Höchstnote.


Neben der Teilnahme an Meisterkursen bei Margreet Honig, Bodil Gümoes und Lina Maria Åkerlund besuchte sie Liedinterpretationskurse bei Edward Rushton, Hans Adolfsen und Peter Baur. Weitere wichtige sängerische Impulse erhält sie von Sylvia Nopper, Tanja Ariane Baumgartner und Efrat Alony (Jazzgesang).

2017 hat Johanna Ganz erfolgreich den Studiengang CAS Popgesang an der Hochschule der Künste Bern abgeschlossen. In diesem Kontext beschäftigte sie sich intensiv mit CVT (Complete Vocal Technique) bei Mei-Siang Chou.


Johanna Ganz ist Preisträgerin der Elvira Lüthi-Wegmann-Stiftung und durfte den Walter Strebi Gedenkpreis entgegennehmen.


Als freischaffende Konzertsängerin interpretiert sie Werke vom Barock über die Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik. Bisherige Schwerpunkte bilden hier die Weihnachtsoratorien von J.S.Bach und von C. Saint-Saëns, Totenmessen von W.A. Mozart und M. Duruflé, aber auch zahlreiche unbekanntere Werke aus sämtlichen musikalischen Epochen.


Johanna Ganz pflegt nicht nur das klassische Konzertrepertoire, sondern singt auch sehr gerne in Projekten, welche die Grenzen des klassischen Gesangs sprengen, so zum Beispiel im Konzertevent der Brassband Rickenbach LU unter dem Motto „Celtic Dreams“ oder in der Misa Tango Argentina von Gabriel Rueda de Carro. Diese stilistische Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihren Liederabenden, in deren Programmen sie gerne ihre Vorliebe für spätromantische Lieder und Musik aus dem 20. Jahrhundert auslebt.

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